❓ Dokument 8/2690
📋 Worum geht es?
In dieser Anfrage wird die Situation des Apotheken-Notdienstes im ländlichen Raum Brandenburgs beleuchtet, insbesondere die Auswirkungen eines neuen Modellprojekts, das die Frequenz des Notdienstes verändert. Das Projekt sieht vor, dass Apotheken nur alle 20 Tage zum Notdienst eingeteilt werden, was die Versorgungssicherheit gefährden könnte.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum Brandenburgs, insbesondere ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, die auf den Apotheken-Notdienst angewiesen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage umfasst mehrere Fragen zur aktuellen Apothekenzahl, den Veränderungen durch das Modellprojekt, den Entfernungen zu Notdienstapotheken und der Gefährdung der Arzneimittelversorgung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass es derzeit 520 Apotheken in Brandenburg gibt. Die durchschnittliche Entfernung zu Notdienstapotheken beträgt in ländlichen Regionen zwischen 19 und 27 km. Es wird keine besondere Gefährdung des Notdienstes festgestellt, jedoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit durch die neuen Regelungen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft wichtige Fragen zur zukünftigen Arzneimittelversorgung im ländlichen Raum auf und beleuchtet die Herausforderungen, die durch den Rückgang der Apotheken und die Veränderungen im Notdienstsystem entstehen. Die Landesregierung betont die Notwendigkeit, die Apotheken vor Ort zu stärken.