📄 Dokument 19/26047
📋 Worum geht es?
Die Schriftliche Anfrage von Dr. Manuela Schmidt zielt darauf ab, die Angebote der Gewaltschutzambulanz in Berlin und die nachhaltige Versorgung von Opfern häuslicher und sexualisierter Gewalt zu sichern. Es wird nach dem Stand der Verhandlungen mit Krankenkassen und den personellen Engpässen in der Gewaltschutzambulanz gefragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene sind vor allem Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt in Berlin, sowie die Fachkräfte der Gewaltschutzambulanz und der beteiligten Krankenhäuser.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Sicherstellung der vertraulichen Spurensicherung, den personellen Engpässen, sowie zur Qualitätssicherung und Vernetzung der Hilfsangebote gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Senatsverwaltung zeigen, dass die Gewaltschutzambulanz derzeit personelle Engpässe hat und die vertrauliche Spurensicherung vorübergehend ausgesetzt wurde. Die Senatsverwaltung plant, die Verhandlungen mit den Krankenkassen bis Ende Juni 2026 abzuschließen und sieht die derzeitigen Möglichkeiten als unzureichend an.
⚡ Einordnung
Die Anfrage ist politisch relevant, da sie die Versorgung von Gewaltopfern in Berlin betrifft und auf die Notwendigkeit einer besseren Ausstattung und Vernetzung der Hilfsangebote hinweist. Die Diskussion um die Gewaltschutzambulanz und deren Finanzierung ist ein zentrales Thema im Kontext der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen.