📄 Dokument 19/26331
📋 Worum geht es?
In dieser schriftlichen Anfrage wird der aktuelle Stand der Einbürgerungen in Berlin sowie der Bearbeitungsrückstau im Landesamt für Einwanderung (LEA) thematisiert. Die Abgeordneten fragen nach den durchgeführten Einbürgerungen, den personellen Ressourcen des LEA und den Auswirkungen der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Antragsteller von Einbürgerungen in Berlin sowie die Mitarbeiter des Landesamts für Einwanderung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordneten fordern Informationen über die Anzahl der Einbürgerungen, die personellen Ressourcen des LEA, die Bearbeitungszeiten und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das LEA hat im Jahr 2025 insgesamt 39.034 Einbürgerungen durchgeführt, was eine Steigerung von 79 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Aktuell sind 177 Stellen im LEA für Einbürgerungen vorgesehen, von denen 166 besetzt sind. Die Bearbeitungszeiten und die Anzahl unbearbeiteter Anträge werden jedoch nicht statistisch erfasst.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Herausforderungen im Einbürgerungsprozess auf und thematisiert die steigenden Bearbeitungszeiten sowie die Notwendigkeit von personellen und sachlichen Ressourcen zur Bewältigung des Rückstaus. Die Diskussion über die Einbürgerungspraxis ist politisch relevant, da sie die Integrationspolitik und die Zufriedenheit der Bürger mit den Behörden betrifft.