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BerlinSchriftliche AnfrageCDU

📄 Eichenprozessionsspinner: Belästigung oder Gefahr für die Menschen in Berlin?

13. Juli 2026Dokument 19/26410 · WP 19Berlin
Cornelia Seibeld
EichenprozessionsspinnerSchädlingsbefallBäumeAllergische ReaktionenFlächensperrungen
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit dem Befall von Eichen durch den Eichenprozessionsspinner in Berlin im Jahr 2026. Es geht um die Anzahl der gemeldeten Befälle, betroffene öffentliche Flächen sowie mögliche gesundheitliche Folgen für die Bevölkerung durch die Brennhaare der Raupe.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind Bürgerinnen und Bürger Berlins, insbesondere Kinder und Schulkinder, sowie öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Sportanlagen, Spielplätze und Parkanlagen in allen Berliner Bezirken. Auch die Bezirksämter und Grünflächenämter sowie die Berliner Forsten sind als zuständige Stellen betroffen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin fragt unter anderem: Wie viele Meldungen über Befall gab es 2026? Wie viele öffentliche Flächen, Schulen, Kitas und Sportanlagen mussten gesperrt werden? Wie viele Bürgerinnen und Bürger suchten wegen gesundheitlicher Beschwerden ärztliche Hilfe auf? Liegen Daten zu ärztlichen Behandlungen, Krankenhausaufnahmen, Rettungsdiensteinsätzen oder schweren allergischen Reaktionen vor? Welche Altersgruppen sind besonders betroffen? Welche Bezirke weisen die höchsten Befallszahlen auf, und wie haben sich diese im Vergleich zu 2023-2025 entwickelt?

🔎 Was wurde geantwortet?

Der Senat beantwortet die Anfrage: Bis zum 23.06.2026 gingen etwa 463 Meldungen beim Senat ein, davon rund 90 bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege und 373 beim Pflanzenschutzamt Berlin. Die Bezirke meldeten unterschiedlich hohe Zahlen, etwa Marzahn-Hellersdorf 831 bestätigte Meldungen, Treptow-Köpenick 696 befallene Eichen, Reinickendorf ca. 600 Meldungen und Lichtenberg 564 Meldungen. Mehrere Bezirke, darunter Neukölln und Pankow, führen keine Statistik. Zu Sperrungen: In Steglitz-Zehlendorf sind 9 von 140 Spielplätzen ganz oder teilweise gesperrt sowie Teilflächen in sechs Grünanlagen und auf 39 Schulhöfen; in Mitte wurden vier Spielplätze und fünf Sportanlagen gesperrt; in Lichtenberg gibt es 38 Absperrungen, davon 2 Spielplätze vollständig gesperrt. Das Außengelände der Kita Erlebniswald in Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit dem 27.05.2026 nicht nutzbar. Zu den Fragen 3 bis 6 (ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufnahmen, Rettungsdiensteinsätze) liegen dem Senat keine Informationen vor. Zu Frage 7 gab es Bürgermeldungen über allergische Reaktionen, die jedoch nicht ärztlich bestätigt sind; anaphylaktische Schocks sind dem Senat nicht bekannt. Zu Frage 8 lässt sich mangels Repräsentativität keine Aussage zu betroffenen Altersgruppen treffen. Laut Antwort zu Frage 9 stammen die meisten vom Pflanzenschutzamt erfassten Meldungen aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf und Spandau. Die Antwort zu Frage 10 zum Vergleich mit den Vorjahren ist im vorliegenden Dokumentauszug nicht vollständig enthalten.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Abgeordneten Cornelia Seibeld (CDU) am 17. Juni 2026 eingereicht; die Antwort des Senats datiert vom 3. Juli 2026. Der Senat stützt seine Antwort teilweise auf Stellungnahmen der Berliner Bezirksämter, da er die entsprechenden Sachverhalte nicht aus eigener Zuständigkeit beantworten kann. Zu den Fragen 3 bis 6 erklärt der Senat ausdrücklich, dass ihm keine Informationen vorliegen. Konkrete Zahlenangaben stammen jeweils von unterschiedlichen Stellen mit unterschiedlichem Stichtag (zwischen dem 16.06.2026 und dem 26. Kalenderwoche 2026) und sind laut den Bezirksangaben teils nicht vollständig erfasst oder nicht repräsentativ.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26410, Wahlperiode 19, eingereicht 17. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.