📄 Dokument 19/26415
📋 Worum geht es?
Die schriftliche Anfrage von Dr. Bahar Haghanipour befasst sich mit dem Thema Gewaltschutz in Berlin, insbesondere dem Bedarf und den Kapazitäten der Täter*innenarbeit. Es wird untersucht, welche Träger aktuell tätig sind und wie die Angebote finanziert werden.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind gewaltausübende Personen, die in Berlin leben, sowie die Träger der Täter*innenarbeit und die Opfer von Gewalt.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu den bestehenden Angeboten der Täter*innenarbeit, deren Finanzierung, Kapazitäten und Wartezeiten aufgeworfen. Zudem wird nach den Maßnahmen gefragt, die der Senat plant, um die Kapazitäten zu erweitern.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort des Senats enthält Informationen über die geförderten Träger, die Anzahl der Plätze, die durchschnittliche Auslastung der Angebote sowie die Wartezeiten für Erstgespräche. Es wird festgestellt, dass die Angebote der Täter*innenarbeit in Berlin unzureichend sind und die Wartezeiten kritisch bewertet werden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antwort des Senats verdeutlichen die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Täter*innenarbeit in Berlin. Die steigenden Fallzahlen von häuslicher Gewalt und die unzureichenden Kapazitäten der bestehenden Angebote stellen eine Herausforderung dar, die sowohl von der Politik als auch von sozialen Organisationen adressiert werden muss.