📄 Dokument 19/10674
📋 Worum geht es?
Die Schriftliche Anfrage von Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen) thematisiert die historischen und aktuellen Auswirkungen des Gebärdensprachenverbots an bayerischen Bildungseinrichtungen, das auf den Beschlüssen des Mailänder Kongresses von 1880 basiert. Die Anfrage zielt darauf ab, die Umsetzung dieser Beschlüsse in Bayern sowie deren Folgen für gehörlose Menschen zu beleuchten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind gehörlose Schülerinnen und Schüler in Bayern sowie deren Familien und Bildungseinrichtungen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage umfasst mehrere Fragen zur Umsetzung des Gebärdensprachenverbots, zur Anzahl gehörloser Schülerinnen und Schüler in bayerischen Schulen und zur Bewertung der Staatsregierung bezüglich der Folgen dieses Verbots.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Regierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft ein wichtiges Licht auf die historische Diskriminierung gehörloser Menschen in Bayern und fordert eine Auseinandersetzung mit den Folgen des Gebärdensprachenverbots. Die politische Diskussion könnte zu einer verstärkten Anerkennung der Gebärdensprache im Bildungssystem führen.