📄 Dokument 19/12025
📋 Worum geht es?
In dieser schriftlichen Anfrage wird die Integration der elektronischen Patientenakte (ePA) in die Krankenhausinformationssysteme (KIS) der bayerischen Universitätsklinika thematisiert. Es wird gefragt, welche Systeme im Einsatz sind, welche Kosten entstehen und ob die Fristen zur Befüllung der ePA eingehalten werden können.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die bayerischen Universitätsklinika, deren Mitarbeiter und Patienten, die von der Einführung der elektronischen Patientenakte betroffen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Nutzung der KIS, den Kosten der Umstellung, der Bereitstellung zusätzlicher Mittel und Stellen sowie zur Einhaltung der Fristen zur Befüllung der ePA gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die bayerischen Universitätsklinika nutzen hauptsächlich die KIS von SAP und ORBIS. Die Kosten für die Anbindung an die ePA werden auf 80.000 bis 200.000 Euro geschätzt. Zusätzliche Mittel konnten nicht bereitgestellt werden. Die Fristen zur Befüllung der ePA können eingehalten werden, jedoch gibt es Herausforderungen bei der Finanzierung und der vertraglichen Verpflichtung der KIS-Hersteller.
⚡ Einordnung
Die Anfrage verdeutlicht die Herausforderungen bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen und die finanziellen Belastungen für die Uniklinika. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Fristen und der finanziellen Unterstützung durch den Freistaat Bayern.