❓ Quartäre Triphenyphosphonium-Verbindungen im Hessischen Ried
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert die Entdeckung von quartären Triphenylphosphonium-Verbindungen im Hessischen Ried, deren Herkunft aus der chemischen Industrie und die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gewässer und das Trinkwasser.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Anwohner des Hessischen Rieds, die Wasserbehörden und die Umweltbehörden, die für die Überwachung der Gewässerqualität zuständig sind.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach dem Kenntnisstand der Wasserbehörden über die hohen Konzentrationen der Verbindungen, der Einleiter dieser Substanzen, sowie nach den Maßnahmen zur Reduzierung der Einleitungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass die Wasserbehörden seit 2017 über die hohen Konzentrationen informiert sind. Eine abschließende Beurteilung der ökotoxikologischen Daten ist aufgrund fehlender Informationen nicht möglich. Es sind keine Maßnahmen zur Reduzierung der Einleitungen ergriffen worden, da der Einleiter nicht bekannt ist.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Einleitungen seit mindestens 2015 bestehen und die Substanzen gesundheitliche Risiken darstellen könnten. Die Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, bestätigt, dass die Trinkwassergewinnung im Hessischen Ried aus Grundwasser erfolgt und gesundheitliche Beeinträchtigungen ausgeschlossen werden können.