❓ Umsetzung der Empfehlungen aus dem Dritten Aktionsplan zur Bekämpfung der Gewalt im häuslichen Bereich
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Petra Heimer (DIE LINKE) befasst sich mit der Umsetzung des Dritten Aktionsplans zur Bekämpfung der Gewalt im häuslichen Bereich in Hessen. Der Aktionsplan orientiert sich an der Istanbul-Konvention und formuliert konkrete Empfehlungen zur Verbesserung des Schutzes und der Prävention von häuslicher Gewalt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem Frauen und Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt werden, sowie Fachkräfte aus den Bereichen Justiz, Polizei und Sozialarbeit, die in diesem Kontext tätig sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Umsetzung von Kampagnen zur Bewusstseinsbildung, zum Monitoring-Verfahren, zur Fortbildung von Fachkräften, zu Sensibilisierungsmaßnahmen und zur Bereitstellung finanzieller Mittel für Unterstützungsangebote gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung plant, die Empfehlungen des Aktionsplans schrittweise umzusetzen, kann jedoch keine konkreten Zeitrahmen für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen angeben. Der Landeshaushalt für 2023 und 2024 zeigt eine deutliche Erhöhung der Mittel für den Gewaltschutz.
⚡ Einordnung
Die Anfrage verdeutlicht die Notwendigkeit, die Maßnahmen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt zu verstärken. Es gibt eine breite Unterstützung für die Umsetzung des Aktionsplans, jedoch auch Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und Finanzierung.