❓ Dokument 20/10633
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Situation von Careleavern in Hessen untersucht, insbesondere ihre Unterstützung nach dem Erreichen der Volljährigkeit. Die Fragesteller erbitten Informationen über die Anzahl der Careleaver, betreute Wohngruppen und die Hilfen, die diesen jungen Erwachsenen zur Verfügung stehen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind junge Erwachsene in Hessen, die aus der stationären Jugendhilfe kommen und als Careleaver gelten. Diese Gruppe steht oft vor besonderen Herausforderungen beim Übergang in ein selbstständiges Leben.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach der Anzahl der Careleaver seit 2018, der bestehenden betreuten Wohngruppen, den erhaltenen Hilfen für junge Volljährige sowie der Höhe der Unterhaltsbeihilfen. Zudem wird um eine Einschätzung des Bedarfs an niedrigschwelligen Angeboten gebeten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Landesregierung beinhalten Statistiken zur Anzahl der Careleaver und der betreuten Wohngruppen in Hessen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Daten zur Höhe der Unterhaltsbeihilfen aufgrund kommunaler Zuständigkeiten nicht vorliegen. Die Landesregierung betont die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten für junge Erwachsene und die Einführung neuer Regelungen im SGB VIII.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die Herausforderungen, vor denen Careleaver stehen, und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten. Die Landesregierung hat Reformen im SGB VIII befürwortet, um die Hilfen für diese Gruppe zu verbessern, was sowohl Unterstützung als auch Kritik hervorrufen kann.