❓ Dokument 20/10666
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Entwicklung der Mietpreise in Hessen zwischen 2014 und 2022 untersucht. Der Fragesteller, Jan Schalauske von der Partei Die Linke, hinterfragt die Aussagen der Landesregierung zur Mietpreisentwicklung und fordert detaillierte Informationen zu den Mietpreisen in verschiedenen Gemeinden.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mieterinnen und Mieter in Hessen, insbesondere in den 49 Gemeinden mit angespannten Wohnungsmärkten, sowie in kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur durchschnittlichen Mietsteigerung, zur Entwicklung der Angebots- und Bestandsmieten sowie zur Mietbelastung und Leerstandssituation in hessischen Städten gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass die durchschnittliche jährliche Mietsteigerung in Hessen für 2021 und 2022 bei 3,3 % lag, jedoch ein redaktioneller Fehler aufgetreten ist, sodass die tatsächliche Steigerung für 2021 und 2022 nur 0,9 % betrug. Zudem fehlen verlässliche Daten zu den Angebotsmieten auf Gemeindeebene.
⚡ Einordnung
Die Anfrage thematisiert die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt in Hessen und die Notwendigkeit einer genauen Datenlage zur Mietpreisentwicklung. Die Diskussion über die Mieterschutzverordnung und deren Wirksamkeit ist politisch relevant, da steigende Mieten viele Haushalte belasten.