❓ Dokument 20/11451
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Rolf Kahnt befasst sich mit der kommunalen Wärmeplanung in Hessen, die ab November 2023 für größere Gemeinden verpflichtend wird. Es wird erörtert, wie die Landesregierung die Kommunen bei der Planung unterstützt und welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Kommunen in Hessen, insbesondere solche mit mehr als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, sowie Wärmenetzbetreiber und Stakeholder im Energiebereich.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der durchgeführten Fördermittelberatungen, zum Abruf von Fördermitteln durch Kommunen sowie zu den beauftragten Unternehmen für Dekarbonisierungspläne gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die LandesEnergieAgentur Hessen hat seit Januar 2023 insgesamt 68 Beratungen zur kommunalen Wärmeplanung durchgeführt. Es wurden keine Fördermittel von den Kommunen Eschwege und Dreieich abgerufen, da diese erst im Jahr 2022 mit der Planung begonnen haben. Informationen zu beauftragten Unternehmen liegen der Landesregierung nicht vor.
⚡ Einordnung
Die kommunale Wärmeplanung wird als wichtiges Instrument zur Erreichung von Klimazielen angesehen. Die Landesregierung betont die Notwendigkeit von Investitionen und die Einbindung verschiedener Akteure, um die Herausforderungen der Wärmewende zu meistern.