❓ Dokument 20/11507
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die steigende Obdachlosigkeit in Hessen, insbesondere die Gefahren, denen obdachlose Menschen während der kalten Wintermonate ausgesetzt sind. Der Fragesteller weist auf die dramatische Zunahme wohnungsloser Menschen hin und fragt nach den Maßnahmen der Landesregierung zur Unterstützung dieser Gruppe.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind obdachlose Menschen in Hessen, darunter auch viele Flüchtlinge aus der Ukraine sowie psychisch erkrankte und suchtkranke Personen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Unterstützung obdachloser Menschen während der Wintermonate, zur Verfügbarkeit von Fachpersonal in Hilfsangeboten und zu spezifischen Angeboten für psychisch erkrankte und suchtkranke Obdachlose gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erklärt, dass die Kommunen für die Versorgung obdachloser Menschen verantwortlich sind und dass es verschiedene Hilfsangebote gibt, um diese während extremer Kälte zu schützen. Es wird auf die Erfrierungsschutzrichtlinie verwiesen und die Rolle sozialer Institutionen hervorgehoben. Für psychisch erkrankte Obdachlose liegen keine spezifischen Erkenntnisse vor, jedoch stehen ihnen die gleichen medizinischen Leistungen wie anderen Versicherten zur Verfügung.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet ein drängendes gesellschaftliches Problem und die Verantwortung der Landesregierung. Die Diskussion über die Unterstützung obdachloser Menschen, insbesondere in Bezug auf psychische Erkrankungen und Sucht, ist politisch relevant und könnte zu weiteren Maßnahmen führen.