❓ Dokument 20/11630
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die geplante Unterbringung von 2.000 asylsuchenden Personen auf dem Gelände der Frankfurter Messe sowie die damit verbundenen Kosten und Verantwortlichkeiten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind asylsuchende Personen, die Stadt Frankfurt am Main, das Land Hessen und die Unternehmensgruppe Messe Frankfurt GmbH.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Rolle der Messe Frankfurt GmbH, zur Kostenverteilung und zu den baulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterbringung gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Messe Frankfurt GmbH agiert als Vertragspartner des Landes Hessen. Die Kosten für die Unterbringung werden vom Land Hessen getragen und belaufen sich auf etwa 2,06 Millionen Euro monatlich. Die Unterbringung erfolgt in der Messehalle 8, und es werden keine größeren baulichen Maßnahmen benötigt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Herausforderungen der Landesregierung bei der Flüchtlingsunterbringung auf und verdeutlicht die finanziellen Belastungen, die auf Hessen zukommen. Es gibt politische Diskussionen über die Verantwortung des Bundes in der Migrationspolitik.