❓ Dokument 20/11654
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird untersucht, wie viele Nachlasspflegschaften aufgrund unbekannter oder ausgeschlagener Erben im letzten Jahr in Hessen stattfanden. Die Fragesteller erkundigen sich nach den Herausforderungen und möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Erbenfindung.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Erben, Nachlassgerichte, insbesondere das Amtsgericht Frankfurt, sowie die Landesregierung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der Sterbefälle und Nachlasspflegschaften sowie zur Dauer und zu Maßnahmen zur Erbenfindung gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Amtsgericht Frankfurt berichtete von 8.450 Sterbefallanzeigen im Jahr 2022. Für die anderen Fragen zur Anzahl der Nachlasspflegschaften und deren Dauer wurden keine konkreten Zahlen angegeben, da eine statistische Erfassung nicht stattfindet.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Nachlassverwaltung und die Notwendigkeit, die Suche nach unbekannten Erben zu optimieren. Politisch könnte dies zu Diskussionen über Reformen im Erbrecht und die Effizienz der Justiz führen.