❓ Zur Standortentscheidung für den Obelisken in der Kasseler Treppenstraße aus Sicht der Denkmalpflege Teil II
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Standortentscheidung für den Obelisken in der Kasseler Treppenstraße aus denkmalpflegerischer Sicht. Die Fragesteller äußern Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die städtebauliche Integrität und die historische Bedeutung der Treppenstraße.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Stadt Kassel, die Denkmalpflege sowie die Öffentlichkeit, die sich mit der städtebaulichen Entwicklung auseinandersetzt.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen, ob eine Expertise zur städtebaulichen und gartendenkmalpflegerischen Bedeutung der Treppenstraße in Auftrag gegeben wurde und ob die zuständigen Behörden die historischen Zusammenhänge bei der Standortentscheidung berücksichtigt haben.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass das Landesamt für Denkmalpflege (LfDH) eine Einschätzung zur Bedeutung der Treppenstraße vorgenommen hat. Eine visualisierte Standortanalyse wurde jedoch nicht durchgeführt. Die Entscheidung der Stadt Kassel wurde aus denkmalpflegerischer Sicht mitgetragen.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller äußern Bedenken, dass der Obelisk den freien Blick in die Landschaft unterbricht und die ursprüngliche städtebauliche Intention der Treppenstraße konterkariert. Die Landesregierung weist darauf hin, dass die Standortwahl des Obelisken nicht mit nationalsozialistischen Planungen in Verbindung gebracht werden kann.