❓ Dokument 20/1442
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Beziehung zwischen dem Ausbau von Windkraftanlagen und dem Rückgang des Rotmilan-Bestands in Hessen untersucht. Es wird auf eine Studie des NABU hingewiesen, die einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Anzahl der Windräder und der Bestandsentwicklung des Rotmilans feststellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind insbesondere die Regionen Mittelhessen sowie die Vogelpopulation des Rotmilans in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Landesregierung wird gefragt, wie sie die Erkenntnisse der Studie bewertet, ob sie den Einfluss der Windkraftanlagen auf den Rotmilan-Bestand teilt und welche Konsequenzen sie aus der Studie für die Genehmigungspraxis von Windkraftanlagen zieht.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erkennt an, dass es keine ausreichenden Beweise für eine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen Windkraftanlagen und dem Rückgang des Rotmilans gibt. Sie betont die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen des Rotmilans und plant Maßnahmenpläne für Vogelschutzgebiete.
⚡ Einordnung
Die Diskussion um den Schutz des Rotmilans und die Genehmigung von Windkraftanlagen ist politisch umstritten. Während Umweltschützer auf den Rückgang der Vogelbestände hinweisen, stehen wirtschaftliche Interessen des Windkraftausbaus im Raum, was zu Spannungen zwischen Naturschutz und erneuerbaren Energien führt.