❓ Dokument 20/1483
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Manuela Strube (SPD) thematisiert die Einführung und den Verlauf der Familienklassen in Hessen im Schuljahr 2019/20. Diese Klassen sollen Grundschüler und deren Erziehungsberechtigte unterstützen, indem sie gemeinsam an speziellen Unterrichtseinheiten teilnehmen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Grundschüler und deren Erziehungsberechtigte in Hessen, insbesondere in den Schulamtsbezirken, in denen die Familienklassen eingerichtet wurden.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der Familienklassen, zur Teilnahme von Kindern und Erziehungsberechtigten, zur gesetzlichen Freistellung der Erziehungsberechtigten, zu den beteiligten sozialen Trägern und zu den Kosten des Programms gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Regierung geben an, dass es im Schuljahr 2019/20 insgesamt 22 Familienklassen gibt. Die Finanzierung erfolgt durch das Land Hessen und regionale Jugendhilfeträger. Die Pilotphase läuft vom 1. August 2019 bis zum 31. Juli 2020. Eine gesetzliche Freistellung der Erziehungsberechtigten ist nicht geplant.
⚡ Einordnung
Die Einführung der Familienklassen wird als präventives Förderinstrument betrachtet, das die schulische und familiäre Situation von Kindern verbessern soll. Die Evaluation der Pilotphase wird durch die Hessische Lehrkräfteakademie erfolgen, um die Effektivität des Programms zu bewerten.