❓ Nichtrichterlicher Dienst in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt die Herausforderungen im nichtrichterlichen Dienst in Hessen, insbesondere die Überlastung der Mitarbeiter und die Problematik befristeter Arbeitsverträge. Es werden Fragen zu Entfristungen, Home Office und Aufstiegsmöglichkeiten aufgeworfen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mitarbeiter im nichtrichterlichen Dienst in Hessen, einschließlich Rechtspfleger, Gerichtsvollzieher und Verwaltungsangestellte.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden zentrale Fragen gestellt, wie die Anzahl der befristeten Arbeitsverträge, die durchschnittliche Dauer bis zur Entfristung, geplante Regelungen zur Entfristung, Möglichkeiten für Home Office und die Vergütung im nichtrichterlichen Dienst.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass zum 31. Oktober 2019 890 Mitarbeiter in befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind. Die durchschnittliche Entfristungsdauer beträgt 1,89 Jahre. Aktuell sind keine einheitlichen Regelungen zur Entfristung geplant. Telearbeit wird angeboten, wenn sie mit dienstlichen Interessen vereinbar ist. Die Vergütung erfolgt nach Tarifverträgen, und es gibt Möglichkeiten zur Höhergruppierung.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller berichten von Überlastung und mangelnden Aufstiegschancen im nichtrichterlichen Dienst. Die Landesregierung gibt an, dass 261 befristete Arbeitsverhältnisse in unbefristete überführt wurden und dass die Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen erfolgt.