❓ Dokument 20/1633
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Problematik der Genehmigung von kurzzeitigen Straßensperrungen zur Durchführung von Gesellschaftsjagden angesprochen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Regierungspräsidien zunehmend Anträge auf Sperrungen ablehnen, was die Jagdausübung erschwert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Jäger, Jagdgesellschaften sowie die Anwohner der betroffenen Straßen in den Regierungsbezirken Kassel, Gießen und Darmstadt.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Ablehnung von Anträgen auf Straßensperrungen gestellt, zur Anweisung der Regierungspräsidien durch das Verkehrsministerium und zur Anzahl der genehmigten Anträge in den letzten drei Jahren.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine Anweisung zur Ablehnung von Anträgen gegeben. In den letzten drei Jahren wurden im Regierungsbezirk Kassel 33 Anträge gestellt, davon 20 genehmigt; im Regierungsbezirk Gießen 69 Anträge, davon 63 genehmigt; im Regierungsbezirk Darmstadt 80 Anträge, davon 77 genehmigt. Es liegen keine Daten zu jagdbedingten Verkehrsunfällen vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Spannungen zwischen Jagdausübung und Verkehrssicherheit auf. Die Ablehnung von Sperranträgen könnte die Jagdpraktiken beeinträchtigen, was sowohl von Jägern als auch von Naturschutzverbänden diskutiert wird.