Zurück zur Übersicht
HessenKleine AnfrageSPD

❓ Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr erst nach über 30 Fällen von mutmaßlicher Brandstiftung für einschlägig vorbestraften 46-Jährigen

17. Dezember 2019Dokument 20/1727 · WP 20Hessen
Gerald Kummer, Heike Hofmann, Sabine Waschke, Karin a Fissmann
UntersuchungshaftBrandstiftungWiederholungsgefahrStaatsanwaltschaftFrankfurt
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

In der Anfrage wird die Anordnung von Untersuchungshaft gegen einen 46-Jährigen diskutiert, der verdächtigt wird, eine Serie von Brandstiftungen begangen zu haben. Trotz zahlreicher Hinweise und Verdachtsmomente wurde erst nach seiner Festnahme am 8. Dezember 2019 Untersuchungshaft angeordnet.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind der mutmaßliche Brandstifter sowie die Opfer der Brandstiftungen, insbesondere alternative Kulturzentren und Wohnprojekte in Frankfurt und Hanau.

🎯 Was wird gefragt?

Die Fragesteller fragen nach den Gründen, warum die Staatsanwaltschaften zunächst keinen dringenden Tatverdacht sahen, und welche Maßnahmen ergriffen wurden, um die betroffenen Einrichtungen zu schützen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass trotz umfangreicher Ermittlungen bis zur Festnahme kein dringender Tatverdacht begründet werden konnte. Erst nach verdeckten Ermittlungen wurde ein solcher Tatverdacht festgestellt, was zur Anordnung der Untersuchungshaft führte.

⚡ Einordnung

Die Fragesteller vermuten, dass die Staatsanwaltschaft nicht ausreichend auf die Hinweise reagiert hat. Es wird erwähnt, dass der Beschuldigte bereits 2002 wegen Brandstiftung verurteilt wurde und dass die Ermittlungen zur Tatmotivation noch nicht abgeschlossen sind.

Quelle: Hessen, Dokument 20/1727, Wahlperiode 20, eingereicht 17. Dezember 2019

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.