❓ Dokument 20/1739
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Schließung der Informationsstelle Antisemitismus in Kassel und die Gründe dafür, insbesondere die fehlende Förderung durch das Land Hessen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die jüdische Gemeinde in Kassel, die Informationsstelle Antisemitismus sowie die Landesregierung von Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, wie die Landesregierung die Schließung der Informationsstelle bewertet und welche Alternativen für Betroffene angeboten werden.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung bedauert die Schließung der ISAK, da sie gute Arbeit geleistet hat. Eine Förderung aus Landesmitteln fand jedoch nicht statt, da die Förderrichtlinie nur eine landesweite Meldestelle vorsieht. Betroffene können sich an die Beratungsstelle 'response.' und eine neu aufzubauende psychosoziale Beratungsstelle wenden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die politische Kontroverse um die Bekämpfung von Antisemitismus in Hessen und die unterschiedlichen Ansichten zur Förderung zivilgesellschaftlicher Projekte. Die Schließung der ISAK wird von der Landesregierung bedauert, jedoch als nicht förderfähig angesehen.