❓ Dokument 20/1786
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Dr. Rainer Rahn (AfD) thematisiert die geplante Anbindung des neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens an den öffentlichen Schienen-Nahverkehr. Der Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat kürzlich einen Planungsvertrag mit der DB Netz AG unterzeichnet, um die Vorplanungen für diese Anbindung zu koordinieren.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Passagiere des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG als Betreiber des Flughafens sowie die Deutsche Bahn AG.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, wie hoch die Gesamtkosten für den Gleisanschluss sind, wer diese Kosten trägt, mit welchen weiteren Partnern verhandelt wird und wie der zeitliche Ablauf bis zur Inbetriebnahme aussieht.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die geschätzten Kosten für die Schienenanbindung des Terminal 3 liegen bei ca. 221,2 Millionen Euro. Der Bund stellt Fördermittel bereit, und die Landesregierung hat die Schienenanbindung für das GVFG-Bundesprogramm angemeldet. Ein konkreter Zeitrahmen für die Inbetriebnahme kann derzeit nicht angegeben werden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage ist politisch relevant, da sie die Finanzierung und Planung eines wichtigen Infrastrukturprojekts betrifft, das die Erreichbarkeit des Flughafens verbessern soll. Es gibt Diskussionen über die Kostenbeteiligung der Fraport AG, die in der Vergangenheit bereits an der Finanzierung anderer Projekte beteiligt war.