❓ Dokument 20/208
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Wiebke Knell thematisiert die Rußrindenkrankheit, die durch den Pilz Cryptostroma corticale verursacht wird und in Hessen zu einem vermehrten Absterben von Ahornbäumen führt. Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über die Verbreitung und die Ursachen der Krankheit sowie die Maßnahmen der Landesregierung zu erhalten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem Waldbesitzer, Bürgerinnen und Bürger in Hessen sowie die Umwelt, insbesondere die Ahornbestände.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der bekannten Fälle, den betroffenen Regionen, den Ursachen der Krankheit, den ergriffenen Maßnahmen und der Informationsweitergabe an die Bürger gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung kann derzeit keine exakte Zahl der Fälle angeben. Schäden konzentrieren sich auf die Wetterau und das Gießener Becken. Die Ursachen liegen in der Infektion durch den eingeschleppten Pilz und der Trockenheit des Jahres 2018. Aktive Bekämpfungsmaßnahmen gibt es nicht, aber befallene Bäume werden entfernt. Die Öffentlichkeit wird über Medien und Forstämter informiert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Herausforderungen auf, die durch invasive Arten und den Klimawandel für die heimischen Wälder entstehen. Die Landesregierung steht in der Verantwortung, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung und Information zu ergreifen, während Waldbesitzer das wirtschaftliche Risiko tragen.