❓ Dokument 20/2348
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Herausforderungen der Lehre und Forschung an den Universitätskliniken Gießen und Marburg, die seit ihrer Privatisierung durch die Rhön Klinikum AG bestehen. Es wird auf die Schwierigkeiten eingegangen, die wirtschaftlichen Anforderungen mit der Ausbildung von Medizinstudierenden und der Durchführung von Forschung in Einklang zu bringen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Universitätskliniken Gießen und Marburg, deren Mitarbeiter, Medizinstudierende sowie die Landesregierung von Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt Fragen zur Anzahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter, deren Weiterbildung und zur Qualität der klinischen Ausbildung an den Universitätskliniken. Es wird auch nach Maßnahmen gefragt, die die Landesregierung zur Verbesserung der Ausbildung plant.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass es in Marburg 683 und in Gießen 789 wissenschaftliche Mitarbeiter gibt. Die Landesregierung sieht die Qualität der Ausbildung als hoch und plant keine speziellen Maßnahmen zur Verbesserung, da die Zufriedenheit der Studierenden konstant hoch sei.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft Fragen zur Privatisierung der Universitätskliniken auf und beleuchtet die Spannungen zwischen wirtschaftlichen Anforderungen und der Qualität der medizinischen Ausbildung. Die Landesregierung bekennt sich zu den Universitätskliniken, sieht jedoch keinen Handlungsbedarf.