❓ PFC-Belastung des Erdaushubs beim Bau des Terminals 3
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert die erhöhte Belastung des Erdaushubs mit polyfluorierten Chemikalien (PFC) beim Bau des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen. Es wird die Genehmigung zur Zwischenlagerung des kontaminierten Materials sowie die damit verbundenen Umwelt- und Gesundheitsrisiken hinterfragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Anwohner des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, die zuständigen Umweltbehörden sowie die Bevölkerung, die möglicherweise durch kontaminiertes Grundwasser gefährdet ist.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach den Gründen für den Verzicht auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung, den Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers, der Überwachung der PFC-Werte und den geplanten Endlagermöglichkeiten für den kontaminierten Aushub.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht erforderlich sei, da keine erheblichen nachteiligen Umweltwirkungen zu erwarten seien. Es werden Maßnahmen zur Sicherstellung des Grundwasserschutzes beschrieben, darunter die Lagerung auf einer flüssigkeitsundurchlässigen Fläche und die regelmäßige Überwachung des Grundwassers auf PFC.
⚡ Einordnung
Die Fraport AG hat 600.000 Tonnen Erdaushub, der mit PFC belastet ist, zwischengelagert. Die Landesregierung bestätigt, dass Wasserproben entnommen und auf PFC untersucht werden, und dass die Werte in der Vergangenheit schwankten. Die Genehmigung zur Lagerung wurde erteilt, obwohl der Landkreis Groß-Gerau die Ablagerung als illegal ansieht.