❓ Mütter und Kinder im Justizvollzug
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Christiane Böhm (Die Linke) thematisiert die Anzahl und die Bedingungen von Mutter-Kind-Haftplätzen im hessischen Justizvollzug. Es werden Fragen zur Ausstattung, Betreuung und den Zielen dieser Einrichtungen gestellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mütter, die im Justizvollzug inhaftiert sind, sowie deren Kinder, die während der Haftzeit bei ihnen leben.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden Fragen zur Anzahl der Mutter-Kind-Haftplätze, den Zielen dieser Plätze, der Ausstattung, der Betreuung, der Voraussetzungen für die Unterbringung und der Haltung der Landesregierung zur Ausweitung des Angebots gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass es in Hessen 23 Mutter-Kind-Haftplätze gibt. Die Ziele sind die Vermeidung von Beziehungsabbrüchen und die Förderung der Entwicklung der Kinder. Es werden keine statistischen Daten zu abgelehnten Anträgen auf Unterbringung bereitgestellt, und es wird erläutert, dass suchtmittelabhängige Frauen von der Aufnahme ausgeschlossen sind.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der Fraktion Die Linke eingereicht. Die Landesregierung antwortet auf die Fragen zur Situation von Müttern und Kindern im Justizvollzug, nennt die Anzahl der Plätze und beschreibt die Ziele und Bedingungen der Einrichtungen.