❓ Corona-Pandemie – Herstellung versorgungsrelevanter Medikamente
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Herstellung von versorgungsrelevanten Medikamenten in Deutschland während der Corona-Pandemie. Es wird auf die negativen Auswirkungen der Auslagerung der Produktion ins Ausland hingewiesen, insbesondere auf die Lieferengpässe bei wichtigen Arzneimitteln.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Patienten, die auf versorgungsrelevante Medikamente angewiesen sind, sowie die Pharmaindustrie und Gesundheitseinrichtungen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen, ob die Landesregierung Handlungsbedarf sieht, welche Medikamente vordringlich sind und welche Maßnahmen geplant sind, um die Produktion in Deutschland zu fördern.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erkennt Handlungsbedarf und verweist auf gesetzliche Maßnahmen zur Sicherstellung der Arzneimittelversorgung. Es wird betont, dass die Verlagerung der Produktion in Drittstaaten die Lieferketten anfälliger macht und dass eine Rückverlagerung der Produktion Jahre dauern könnte.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Auslagerung der Produktion zu Lieferengpässen führt. Die Landesregierung nennt gesetzliche Neuregelungen und betont die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Analyse und Bekämpfung von Lieferengpässen. Am 24. April 2020 gab es 438 gemeldete Lieferengpässe bei Humanarzneimitteln.