❓ Internetzugang und WLAN für geflüchtete Menschen in Sammelunterkünften in Hessen während der Corona-Krise
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert den Zugang zu Internet und WLAN für geflüchtete Menschen in Sammelunterkünften in Hessen während der Corona-Pandemie. Die Fragesteller äußern Bedenken, dass der Zugang zu Online-Bildungsangeboten eingeschränkt wurde.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind geflüchtete Menschen, die in Sammelunterkünften in Hessen untergebracht sind, insbesondere in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen, wer die Entscheidung getroffen hat, Internetverbindungen abzuschalten, wie viele Menschen betroffen sind und wie die Landesregierung plant, den Zugang zu Online-Bildungsangeboten zu gewährleisten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erklärt, dass die Entscheidung zur Abschaltung des WLAN-Hotspots in Gießen aufgrund der Corona-Pandemie getroffen wurde, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Am 12. Mai 2020 wurde der Zugang wiederhergestellt. Insgesamt sind 2.711 Asylsuchende in den Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht, davon 1.181 in Gießen.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Abschaltung des WLANs den Zugang zu Bildungsangeboten einschränkt. Die Landesregierung informiert, dass die Verantwortung für die Ausstattung der Sammelunterkünfte bei den Gebietskörperschaften liegt. Es wird darauf hingewiesen, dass Online-Bildungsangebote auch offline genutzt werden können.