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HessenKleine AnfrageDie Linke

❓ Deaktivierung von Videoüberwachungsanlagen bei Aufzügen und Versammlungen

17. Juni 2020Dokument 20/3013 · WP 20Hessen
Torsten Felstehausen
VideoüberwachungVersammlungsfreiheitHessenKamerasÖffentliche Sicherheit
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

In der Anfrage wird die rechtliche Situation zur Videoüberwachung bei Versammlungen in Hessen thematisiert. Es wird auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln verwiesen, das die Abdeckung von Kameras während Versammlungen als notwendig erachtet, um die Versammlungsfreiheit zu schützen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind Versammlungsteilnehmer in Hessen sowie die zuständigen Ordnungsbehörden, die über die Videoüberwachung entscheiden müssen.

🎯 Was wird gefragt?

Die zentrale Frage der Anfrage ist, ob die Hessische Landesregierung die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts NRW für übertragbar auf Hessen hält und ob die Polizei in Hessen diese Entscheidung bereits umsetzt.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass die Rechtslage in Hessen anders ist als in Nordrhein-Westfalen. Die Entscheidung über die Abdeckung der Kameras liegt bei den allgemeinen Ordnungsbehörden und muss im Einzelfall geprüft werden. Es wird betont, dass nicht pauschal entschieden werden kann, ob alle Kameras abgedeckt werden müssen.

⚡ Einordnung

Die Fragesteller vermuten, dass die gegenwärtige Regelung in Hessen nicht ausreichend ist, um die Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Die Landesregierung hebt hervor, dass die Zuständigkeit bei den allgemeinen Ordnungsbehörden liegt und dass die Entscheidung über die Abdeckung der Kameras im Einzelfall getroffen werden muss.

Quelle: Hessen, Dokument 20/3013, Wahlperiode 20, eingereicht 17. Juni 2020

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.