❓ Dokument 20/3027
📋 Worum geht es?
In der Anfrage geht es um die Steigerung der radtouristischen Attraktivität im Bereich des Carlsbahntunnels bei Trendelburg-Deisel. Der Tunnel, der seit 2014 für Radfahrer zugänglich ist, stellt aufgrund einer Treppe eine Barriere dar, insbesondere für Senioren und Pedelec-Nutzer.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Radfahrer, insbesondere Senioren und Pedelec-Nutzer, sowie die lokale Bevölkerung und Touristen in der Region Trendelburg-Deisel.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, welche Maßnahmen die Landesregierung ergreift, um den sanften Wander- und Radtourismus zu fördern und die Barriere am Südportal des Carlsbahntunnels zu beseitigen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt, dass der Diemelradweg weiterhin befahrbar ist und dass der Zugang zum Südportal aufgrund naturschutzrechtlicher Vorgaben nicht verbessert werden kann. Die derzeitige Lösung wird von den örtlichen Akteuren unterstützt.
⚡ Einordnung
Die Diskussion um die Barrierefreiheit am Carlsbahntunnel zeigt die Spannungen zwischen Naturschutz und touristischen Interessen. Während die Landesregierung die bestehende Lösung verteidigt, gibt es Forderungen nach besseren Zugängen für Radfahrer.