❓ Dokument 20/3115
📋 Worum geht es?
In dieser Anfrage wird auf drei Kälberrisse im Landkreis Limburg-Weilburg eingegangen, die im Mai 2020 registriert wurden. Es wird der Verdacht geäußert, dass Wölfe für die Risse verantwortlich sein könnten, was die Nutztierhalter in Sorge versetzt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Nutztierhalter im Landkreis Limburg-Weilburg, die durch die Kälberrisse und den Verdacht auf Wolfsangriffe in ihrer Tierhaltung und wirtschaftlichen Existenz gefährdet sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt Fragen zur Informationslage der Landesregierung über die Kälberrisse, den Zeitpunkt der Meldung an das HLNUG und die Durchführung von Rissbegutachtungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort der Ministerin beschreibt, dass zwischen dem 29. Mai und dem 1. Juni 2020 in Bad Camberg und Villmar drei Kälber tot aufgefunden wurden. Es wurden Genetikproben genommen, jedoch keine Obduktion durchgeführt, da die Organe entfernt waren. Die Meldekette für Wolfsrisse wird ebenfalls erläutert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antwort zeigen die Sorgen der Nutztierhalter bezüglich der Sicherheit ihrer Tiere und die Herausforderungen im Wolfsmanagement auf. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Effektivität des hessischen Wolfsmanagementplans.