❓ Kälberrisse im Landkreis Limburg-Weilburg Teil 2
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Marion Schardt-Sauer thematisiert Kälberrisse im Landkreis Limburg-Weilburg und die damit verbundenen Sorgen der Nutztierhalter. Es wird die Wirksamkeit des hessischen Wolfsmanagementplans in Frage gestellt, insbesondere in Bezug auf die Untersuchung der Rissursachen und die Identifikation der Tiere.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Nutztierhalter im Landkreis Limburg-Weilburg, insbesondere Schaf- und Ziegenhalter.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach der wissenschaftlichen Untersuchung der Rissursachen, dem Austausch mit anderen Bundesländern, der Anzahl der Rissfälle in den letzten 24 Monaten, den Schutzmaßnahmen der Landesregierung für Weidetiere und der Qualifikation der Wolfsexperten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass in den letzten 24 Monaten drei Rissverdachtsfälle ohne Nachweis von Wölfen registriert wurden. Es werden Informationen zu den genetischen Untersuchungsmethoden und dem Austausch mit internationalen Laboren gegeben. Zudem wird auf die Unterstützung der Weidetierhaltung und die Qualifikation der Wolfsexperten eingegangen.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller äußern Bedenken bezüglich der Wirksamkeit des Wolfsmanagementplans. Die Landesregierung hat keine Erkenntnisse über die Bearbeitungsgeschwindigkeit von Proben in anderen Ländern. Es wird betont, dass die amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Wolfsmonitoring geschult sind und dass die Landesregierung Schutzmaßnahmen für Weidetiere fördert.