❓ Trennung von Fach- und Existenzleistungen bei der Eingliederungshilfe
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Auswirkungen der Trennung von Fach- und Existenzleistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe, die seit 2020 gilt. Diese Reform soll die Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderungen fördern, führt jedoch zu einem erhöhten bürokratischen Aufwand.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohnformen leben, sowie deren gesetzliche Betreuer und die zuständigen Leistungsträger.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin fragt nach dem bürokratischen Mehraufwand für die Betroffenen und Institutionen durch die Trennung der Leistungen sowie nach der Anzahl der Menschen in besonderen Wohnformen und deren rechtlichen Betreuungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung bestätigt einen erhöhten bürokratischen Aufwand für die Betroffenen und Institutionen. Über 12.000 Leistungsberechtigte lebten 2019 in hessischen Einrichtungen. Rund 2.100 Personen regelten ihre Angelegenheiten selbstständig, während 11.900 rechtlich betreut wurden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Christiane Böhm von der Fraktion Die Linke eingereicht. Die Landesregierung erkennt den Mehraufwand an und verweist auf die Notwendigkeit neuer Antragsformulare und die damit verbundenen Herausforderungen für die Betroffenen.