❓ Dokument 20/3184
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Entscheidung zur Öffnung der Grundschulen in Hessen vor den Sommerferien 2020 thematisiert. Es werden Fragen zur Teilnahme am Präsenzunterricht, zur Anzahl der betroffenen Lehrkräfte und Schüler sowie zu SARS-CoV-2-Infektionen gestellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in Hessen, Lehrkräfte sowie deren Eltern.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Teilnahmequote am Präsenzunterricht, zur Anzahl der Lehrkräfte mit ärztlichem Attest, zu Infektionen an Schulen und zu möglichen Schließungen aufgrund von Infektionen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten des Kultusministeriums zeigen, dass 6,9 % der Schüler nicht am Präsenzunterricht teilnahmen und 8,5 % der Lehrkräfte aufgrund eines Risikos nicht zur Verfügung standen. Es gab 21 betroffene Schüler und eine Lehrkraft mit SARS-CoV-2-Infektionen, jedoch konnte keine Infektion auf die Schulöffnung zurückgeführt werden.
⚡ Einordnung
Die Entscheidung zur Öffnung der Schulen wurde sowohl von Elternverbänden als auch von Gewerkschaften unterschiedlich bewertet. Während Elternverbände die Öffnung unterstützten, gab es von Gewerkschaften scharfe Kritik. Die politischen und gesellschaftlichen Reaktionen auf die Schulöffnung sind von Bedeutung für die weitere Diskussion über Bildungsmaßnahmen in Krisenzeiten.