❓ Wolfsgenetik
📋 Worum geht es?
In der Kleinen Anfrage wird die Situation der Wölfe in Hessen thematisiert, insbesondere die Anzahl der Wolfsnachweise und die Auswirkungen auf Weidetiere. Die Fragestellerin möchte Informationen über Rissbegutachtungen und genetische Untersuchungen von Wölfen in den letzten Jahren erhalten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Weidetierhalter in Hessen, die durch die Anwesenheit von Wölfen in ihrer Region verunsichert sind. Auch Wildtiere wie Muffelwild sind betroffen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin stellt mehrere Fragen zur Anzahl der Rissbegutachtungen, der genetischen Untersuchungen und der Kommunikation zwischen Tierhaltern und Behörden.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass in den letzten beiden Monitoringjahren 127 Fälle von toten Tieren mit Verdacht auf Wolf registriert wurden. Von diesen wurden 123 Fälle untersucht. Insgesamt wurden 34 Proben als Wolf identifiziert. Die Regierung gibt an, dass es keinen bekannten Fall gibt, in dem Tierhaltern die Probenentnahme verweigert wurde.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin, Wiebke Knell von den Freien Demokraten, hat die Anfrage am 15. Juli 2020 eingereicht. Die Antworten der Landesregierung beinhalten spezifische Zahlen zu Rissbegutachtungen und genetischen Untersuchungen, sowie Informationen über die Schulung von ehrenamtlichen Rissgutachtern.