❓ Dokument 20/3236
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der aktuellen Personalsituation im mittleren Justizdienst des hessischen Justizvollzugs, insbesondere der Anzahl der unbesetzten Stellen und der zukünftigen Personalentwicklung bis 2025.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Bediensteten im hessischen Justizvollzug, insbesondere im Allgemeinen Vollzugsdienst, sowie die Justizvollzugsanstalten in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der unbesetzten Stellen, zur Nachfolgeplanung und zu den Auswirkungen von Ruhestandsversetzungen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Ministerin der Justiz zeigen, dass zum Stichtag 16. Juli 2020 insgesamt 34,5 Stellen gesperrt und 78,5 Stellen frei waren. Bis Ende 2025 werden voraussichtlich 296 Stellen aufgrund von Ruhestand frei. Zudem gibt es 13 anhängige Verfahren zur vorzeitigen Ruhestandsversetzung.
⚡ Einordnung
Die Anfrage thematisiert die Herausforderungen der Personalgewinnung und -bindung im Justizvollzug, insbesondere im Hinblick auf die steigende Wechselbereitschaft von Bediensteten. Die Landesregierung plant Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Personalbindung.