❓ Gewalt in der Geburtshilfe
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert Gewalt in der Geburtshilfe und deren Auswirkungen auf betroffene Frauen und Hebammen. Es werden verschiedene Aspekte der Gewalt, wie psychische und körperliche Übergriffe, sowie die Rolle der Landesregierung in Bezug auf diese Problematik angesprochen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem Frauen, die Gewalt während der Geburt erfahren haben, sowie Hebammen, die unter den Folgen leiden können. Auch Väter, die mit postpartalen Depressionen kämpfen, sind betroffen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin stellt mehrere Fragen zur Situation in Hessen, darunter die Anzahl der betroffenen Frauen und Hebammen, die Entwicklung der Kaiserschnitt- und Dammschnittrate sowie die Auswirkungen auf die Mütter- und Säuglingssterblichkeit.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine konkreten Erkenntnisse über die Anzahl der betroffenen Frauen und Hebammen. Die Kaiserschnittrate in Hessen hat sich von 1990 bis 2010 verdoppelt und liegt aktuell bei 32%. Die Dammschnittrate ist von 70% auf 16% gesunken. Die Müttersterblichkeit ist sehr niedrig, und die Säuglingssterblichkeit hat sich seit 2000 stabilisiert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands eingereicht. Die Landesregierung hat auf die Fragen mit dem Hinweis geantwortet, dass keine konkreten Daten vorliegen. Die Zahlen zur Kaiserschnitt- und Dammschnittrate sowie zur Mütter- und Säuglingssterblichkeit stammen aus Stellungnahmen der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Geschäftsstelle Qualitätssicherung in Hessen.