❓ Dokument 20/3347
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Wiebke Knell thematisiert die Entwicklung von Freizeitdruck und Ruhezonen in hessischen Wäldern im Kontext der Waldstrategie 2050. Es wird auf die Herausforderungen durch Dürre und Borkenkäferbefall eingegangen sowie auf die Maßnahmen der Landesregierung.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Waldbesucher, die Forst- und Jagdverwaltung sowie die Natur und Tierwelt in den hessischen Wäldern.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Entwicklung von Betretungsverboten, Maßnahmen gegen nächtliches Betreten, Jagddruck und Freizeitdruck sowie zur Bedeutung von Äsungsflächen und Ruhezonen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass es 1970 kein allgemeines Betretungsverbot gab und dass heute etwa 40.000 ha im Wald einem Wegegebot unterliegen. Es wird betont, dass der Jagddruck schwer abzuschätzen ist und dass Freizeitdruck während der Corona-Pandemie zugenommen hat, jedoch keine klaren Auswirkungen auf Verbissschäden festgestellt wurden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten der Landesregierung sind politisch relevant, da sie die Balance zwischen Erholung im Wald und dem Schutz der Natur thematisieren. Es gibt unterschiedliche Auffassungen über die Auswirkungen von Freizeitaktivitäten auf die Wildbestände und die Waldökologie.