❓ Dokument 20/3388
📋 Worum geht es?
In der Kleinen Anfrage wird die Situation von Lehrkräften thematisiert, die aufgrund gesundheitlicher Risiken durch das Coronavirus vom Präsenzunterricht befreit werden können. Es werden Informationen zu Attesten, Anzahl der Befreiungen und Maßnahmen zum Schutz der Lehrkräfte gegeben.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte an öffentlichen Schulen in Hessen, insbesondere solche, die zu den Corona-Risikogruppen gehören.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der vorgelegten Atteste, der erteilten Unterrichtsbefreiungen und der rechtlichen Situation gestellt. Zudem wird nach dem Infektionsrisiko und den Schutzmaßnahmen für Lehrkräfte gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Bis zum 2. November 2020 hatten 2.284 Lehrkräfte eine Befreiung vom Präsenzunterricht beantragt. Die Befreiungen gelten in der Regel für drei Monate. Aktuell sind keine Klagen gegen das Kultusministerium bekannt, und die Schulen gelten nicht als Hochrisikogebiete für Infektionen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Herausforderungen auf, vor denen Lehrkräfte in der Pandemie stehen, und die Maßnahmen, die das Kultusministerium ergreift, um deren Sicherheit zu gewährleisten. Die politische Diskussion dreht sich um den Schutz von Lehrkräften und die Handhabung von Unterrichtsbefreiungen.