❓ Dokument 20/3489
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die finanziellen Schwierigkeiten hessischer Reha-Kliniken infolge der Covid-19-Pandemie. Die Abgeordneten fragen nach den Einnahmeausfällen und den Maßnahmen der Landesregierung zur Unterstützung dieser Einrichtungen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die hessischen Reha-Kliniken, insbesondere die Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation sowie die Müttergenesungswerke.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordneten fordern Informationen über die Höhe der Einnahmeausfälle, die Erstattung durch das Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz und die Auswirkungen auf die Solvenz der Einrichtungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat die Einnahmeausfälle der Reha-Kliniken bis August 2020 als erheblich beschrieben, mit einer Belegung von nur 43% im April 2020. Es wurden Ausgleichszahlungen in Höhe von 14,5 Millionen Euro an 87 Einrichtungen ausgezahlt. Weitere Informationen zu den Auswirkungen auf die Solvenz und spezifische Einrichtungen liegen noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die finanziellen Herausforderungen für Reha-Kliniken während der Pandemie auf und thematisiert die Notwendigkeit von Unterstützungsmaßnahmen durch die Landesregierung. Die Diskussion über mögliche Hilfspakete ist politisch relevant, da sie die Versorgungssicherheit und die Gesundheitspolitik in Hessen betrifft.