❓ Kreidezähne bei Kindern in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Alexandra Walter behandelt die Verbreitung von Kreidezähnen, auch bekannt als Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH), bei Kindern in Hessen. Die Fragestellerin verweist auf Berichte über die steigende Anzahl betroffener Kinder und die Notwendigkeit, das Thema in der Öffentlichkeit zu thematisieren.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kinder in Hessen, insbesondere solche im Alter von 8 bis 12 Jahren, sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage umfasst mehrere Fragen zur Verbreitung von MIH, zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit, zur Fortbildung von Zahnärzten und zur Forschung zu MIH in Hessen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine flächendeckenden Daten zur Verbreitung von MIH bei Kindern in Hessen. Es wird auf eine Studie verwiesen, die eine MIH-Prävalenz von 17,4 Prozent in Frankfurt und 10 Prozent im Lahn-Dill-Kreis ergab. Die Landesregierung plant Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und zur Fortbildung von Zahnärzten.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin hebt hervor, dass MIH ein wachsendes Problem darstellt, das mehr Kinder betrifft als Karies. Die Landesregierung hat Kenntnis von einer Studie, die MIH bei 2103 Kindern untersucht hat. Es wird betont, dass es an Experten für Kinderzahnheilkunde mangelt und dass die Landesregierung keine spezifischen Gelder für die MIH-Forschung bereitstellt.