❓ MDK-Begutachtungen in Zeiten von Corona in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Anfrage von Dr. Daniela Sommer thematisiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Begutachtungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) in Hessen. Insbesondere wird untersucht, wie die telefonischen Begutachtungen im Vergleich zu persönlichen Hausbesuchen durchgeführt wurden und welche Auswirkungen dies auf die Feststellung von Pflegebedürftigkeit hat.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Pflegebedürftige, Antragsteller auf Pflegegrade, Gutachter des MDK sowie die Gesundheits- und Sozialbehörden in Hessen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin fragt nach der Anzahl der Begutachtungen seit dem 16. März 2020, den Ergebnissen dieser Begutachtungen, der Anzahl der Widersprüche gegen die Begutachtungen und deren Erfolgen sowie den Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität der telefonischen Begutachtungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass seit dem 16. März 2020 insgesamt 85.641 Begutachtungen durchgeführt wurden. 39.107 Erstanträge wurden bearbeitet, wobei 6.046 Fälle keinen Pflegegrad erhielten und in 26.731 Fällen ein höherer Pflegegrad empfohlen wurde. Zudem wurden 8.345 Widersprüche bearbeitet, von denen 5.206 das ursprüngliche Ergebnis bestätigten.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin äußert Bedenken hinsichtlich der Qualität der telefonischen Begutachtungen. Die Landesregierung hat die Anzahl der durchgeführten Begutachtungen und die Ergebnisse detailliert aufgeführt, jedoch keine spezifischen Maßnahmen zur Verbesserung der telefonischen Begutachtungen genannt.