❓ Ausbildung von Gebärdensprachdolmetscherinnen und - dolmetschern in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Christiane Böhm (Die Linke) thematisiert die Ausbildung von Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern in Hessen, die für die Inklusion von gehörlosen und stark hörgeschädigten Menschen von Bedeutung ist.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind gehörlose und stark hörgeschädigte Menschen in Hessen sowie die Institutionen, die Ausbildungsangebote für Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetscher bereitstellen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage umfasst mehrere Fragen zur Anzahl der zertifizierten Gebärdensprachdolmetscher, zur Entwicklung dieser Zahl, zu Beschwerden über die Versorgungslage und zu Ausbildungsangeboten in Hessen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Hessische Landesregierung berichtet, dass es aktuell 65 zertifizierte Gebärdensprachdolmetscher in Hessen gibt, mit einem Anstieg in den letzten Jahren. Beschwerden über die Versorgungslage sind derzeit nicht bekannt. Es werden verschiedene Ausbildungsstätten genannt, darunter die Hochschule Fresenius und Volkshochschulen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der Fraktion Die Linke eingereicht. Die Hessische Landesregierung plant, das Dolmetscherangebot auszubauen, insbesondere im Hinblick auf das geplante Landesgehörlosengeldgesetz für 2021. Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Ausbildungsangebote zu erweitern, um den steigenden Bedarf zu decken.