❓ Dokument 20/4018
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Wiebke Knell thematisiert die Probleme, die durch hohe Mäusepopulationen bei Aufforstungsmaßnahmen in Hessen entstehen. Insbesondere wird auf die Schäden an Forstkulturen durch Kurzschwanzmäuse eingegangen und die Notwendigkeit eines Monitorings zur Schadensbewertung.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Aufforstungsprojekte in Hessen, insbesondere Flächen mit Eichen und anderen Laubhölzern, die durch Mäuseschäden gefährdet sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu den bekannten Schadenssituationen, dem Handlungsbedarf der Landesregierung, der Fläche der betroffenen Kulturen und den Maßnahmen zur Reduzierung der Mäusepopulationen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat erkannt, dass auf 42,4 Hektar Freiflächenkulturen Mäuseschäden möglich sind. Es wird ein Monitoring durchgeführt, um die Populationsdynamik der Mäuse zu beobachten und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Die Bekämpfung erfolgt vorrangig durch waldbauliche Prävention und die Förderung von Beutegreifern.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Herausforderungen auf, die durch die hohe Mäusepopulation für die Aufforstung in Hessen entstehen. Es gibt eine gesellschaftliche Debatte über den Spagat zwischen Waldschutz und Wiederbewaldung, die durch die Landesregierung angestoßen wird.