❓ Erhaltung der genetischen Vielfalt des Rotwildes
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Wiebke Knell thematisiert die genetische Vielfalt des Rotwildes in Hessen und die Auswirkungen von Inzucht und Verinselung auf die Population. Die Landesregierung wird um Auskunft über geplante Maßnahmen und die Relevanz der Ergebnisse einer Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen gebeten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Rotwildpopulationen in Hessen sowie die Jägerschaft und Naturschutzverbände, die sich mit den Lebensräumen und der genetischen Vielfalt des Rotwildes beschäftigen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin fragt, wie die Landesregierung mit den Ergebnissen der Studie umgehen will, ob die Schalenwildrichtlinie revidiert wird, welche Maßnahmen zur Erhaltung der genetischen Vielfalt geplant sind und wie die Verinselung des Rotwildes aufgehalten werden kann.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass sie die Ergebnisse der Studie auswerten und die Schalenwildrichtlinie nicht revidieren wird, da sie auf einer validen wissenschaftlichen Grundlage beruht. Zudem wird auf den landesweiten Biotopverbund verwiesen, der positive Effekte auf die genetische Vielfalt des Rotwildes haben soll.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin äußert Bedenken bezüglich der genetischen Vielfalt des Rotwildes, die Landesregierung sieht jedoch keine generelle genetische Verarmung. Es wird auf bestehende Austauschbeziehungen zwischen Rotwildpopulationen in Hessen und Nachbarbundesländern hingewiesen. Ein gesonderter Haushaltstitel zur Unterstützung der genetischen Vielfalt ist nicht vorgesehen.