❓ Flächendeckende Krisenhilfe
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Daniela Sommer thematisiert die geplante Einführung einer flächendeckenden Krisenhilfe in Hessen. Diese soll durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren erarbeitet werden.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind psychisch erkrankte Personen in Hessen sowie deren Angehörige und Institutionen, die in der psychosozialen Versorgung tätig sind.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin fragt, mit welchen Akteuren das Konzept erarbeitet wird, wie die schrittweise Erarbeitung erfolgt, wann das Konzept vorgelegt wird, welche inhaltlichen Aspekte bereits vorliegen, und wie sich das Land an der Krisenhilfe beteiligen wird.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung plant, das Konzept zur Einführung flächendeckender Krisenhilfen bis Ende 2021 vorzulegen. Es wird betont, dass bestehende Angebote ausgebaut und vernetzt werden sollen, anstatt ein neues Hilfesystem zu schaffen. Die Finanzierung hängt vom Konzept und der Beteiligung Dritter ab.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin hebt hervor, dass die SPD bereits 2017 die Einrichtung eines Krisendienstes gefordert hatte, der damals abgelehnt wurde. Die Landesregierung plant nun eine Kehrtwende und prüft Konzepte anderer Bundesländer. Die Erarbeitung des Konzepts wird sich voraussichtlich über mehrere Jahre erstrecken.