❓ Schreib- und Lesekompetenz hinsichtlich Gesundheitskompetenz I
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Daniela Sommer thematisiert die Schreib- und Lesekompetenz sowie die Gesundheitskompetenz von Erwachsenen in Hessen. Es wird auf die nationale Strategie zur Verbesserung der Literarität und die Verknüpfung von geringer Literarität und Gesundheitskompetenz eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Erwachsene in Hessen, insbesondere jene mit eingeschränkten Lese- und Schreibfähigkeiten sowie Gesundheitskompetenz.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage fragt nach der Anzahl der funktionalen Analphabeten in Hessen, der Entwicklung von Alphabetisierungskursen seit 2010, den Ergebnissen von Fördermaßnahmen im Justizvollzug und der Wirkung von Projekten zur Alphabetisierung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass etwa 475.000 Erwachsene in Hessen gering literalisiert sind. Statistiken zu Alphabetisierungskursen sind nur für Volkshochschulen verfügbar. Seit 2014 wurden 38 Kurse im Justizvollzug durchgeführt, die 772 Teilnehmende erreichten. Eine Evaluation der Grundbildungszentren fand 2018 statt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass 12,1 % der deutschsprechenden Erwachsenen in Hessen Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Die Landesregierung nennt keine länderspezifischen Statistiken zu funktionalen Analphabeten und verweist auf die LEO-Studie von 2018.