❓ Herkunftssprachlicher Unterricht in Hessen II
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Turgut Yüksel behandelt die Situation des herkunftssprachlichen Unterrichts in Hessen und die Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Es wird auf die Rücknahme von Verantwortung durch das Land Hessen und die Bedeutung von Mehrsprachigkeit hingewiesen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, Lehrkräfte, das Hessische Kultusministerium sowie die Eltern der betroffenen Kinder.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage stellt Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den herkunftssprachlichen Unterricht, geplanten Änderungen im Bereich des Unterrichts, wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Mehrsprachigkeit und der Förderung von Mehrsprachigkeit in Schulen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass der herkunftssprachliche Unterricht während der Pandemie zunächst digital angeboten wurde und dann wieder als Präsenzunterricht unter Hygieneregeln stattfand. Es werden Maßnahmen zur Förderung des herkunftssprachlichen Unterrichts in Kooperation mit Schulämtern und Herkunftsländern beschrieben. Zudem wird die Bedeutung von Mehrsprachigkeit als Ressource hervorgehoben.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller kritisieren den Rückzug des Landes aus der Verantwortung für den herkunftssprachlichen Unterricht. Die Landesregierung verweist auf bestehende Programme und Unterstützung für den herkunftssprachlichen Unterricht und betont die Wichtigkeit der Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik.