❓ Dokument 20/4131
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Herausforderungen, die junge Menschen mit psychischen Erkrankungen bei der Verbeamtung im öffentlichen Dienst in Hessen erleben. Es wird auf die Stigmatisierung eingegangen, die oft mit psychischen Erkrankungen verbunden ist, und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der gesundheitlichen Eignungsprüfung für Beamte.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind junge Menschen, die eine Beamtenlaufbahn anstreben, sowie die Hessische Landesregierung und die Institutionen, die für die Eignungsprüfungen verantwortlich sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der nicht verbeamteten Kandidatinnen und Kandidaten aufgrund gesundheitlicher Gründe sowie zur spezifischen Rolle psychischer Erkrankungen und Behandlungen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Hessische Landesregierung hat keine spezifischen Daten zu den psychischen Diagnosen der Bewerberinnen und Bewerber, da diese Informationen durch die ärztliche Schweigepflicht geschützt sind. Es wird jedoch auf die allgemeine Problematik hingewiesen, dass viele Bewerber psychologische Hilfe privat in Anspruch nehmen, um negative Auswirkungen auf ihre Bewerbung zu vermeiden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft wichtige Fragen zur Stigmatisierung psychisch erkrankter Personen im Bewerbungsprozess auf. Es besteht die Sorge, dass die gesundheitlichen Eignungsprüfungen junge Menschen davon abhalten, Hilfe zu suchen, was langfristig negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und die öffentliche Verwaltung haben könnte.